"Die Waage" Bäuerliche Sinnlichkeiten, Bernburg OT Baalberge, Sachsen-Anhalt, Germany | info@gourmieze.de
"Die Waage" Bäuerliche Sinnlichkeiten

Referenzen

Im Jahre 2004 waren wir an der Landesgartenschau Sachsen-Anhalt in Zeitz beteiligt:

 

Presse:

 

 

 

Geiseltaler-Veranstaltungsmagazin.de

über unseren Vortrag zu unserem gleichnamigen Buch beim Kräutertag im Petrikloster Merseburg am 21. Mai 2016

 

Unser Buch:

Buch Autark leben: Der Bauerngarten

Holger Hintz, Katrin Hintz

Autark Leben: Der Bauerngarten - Das Buch

(ISBN: 978-3-95631-227-4) 

wurde bei Shaker Media veröffentlicht.

134 Seiten, Deutsch, Paperback, 14,8 x 21 cm

www.gourmieze.de

 

 

Holger Hintz Vortrag im Petrikloster Merseburg

Vortrag: Autark leben - Der Bauerngarten

Die Paradiesgärten des späten Mittelalters haben sich im Laufe der Zeit in Erholungsgärten verwandelt. Die Geschichte des Bauerngartens reicht bis ins 19. Jahrhundert. Mönch Mendel, der den meisten durch die Mendelschen Gesetze und die Vererbungslehre bekannt ist, legte mit die Grundlagen dafür.

Bauerngärten wurden von Bauern angelegt, um Nutzpflanzen und Kräuter für den eigenen Bedarf zu ernten. Sie finden ihre Ursprünge in den Klostergärten. Die Kreuzzüge, die ABM - Maßnahmen des Mittelalters so Referent Holger Hintz, ermöglichte damals, dass auch neue Pflanzenarten in unsere Region kamen.

Durch die Entdeckung Amerikas erweiterte sich die Palette an Nahrungsmitteln enorm. Kartoffeln und Paprika sind nur Beispiele dafür.

Die Buchseinfassungen, welche aus spirituellen Gründen auch in den Klostergärten angelegt wurden, ist ein kann aber kein muss für einen Bauerngarten. Bauerngärten sind ein Spiegel seiner Zeit und haben zum Ziel, dass man davon leben kann. So benötigt man heute unter anderem für eine 4-köpfige Familie ungefähr 400 m2 Nutzfläche. 

Bei diesem Vortrag erhielt man wichtige Tipps dafür, wie man einen solchen Garten anlegt. Angefangen vom Kompost, dem Geld des Gärtners so Holger Hintz, bis zur Vorkultur im Topf, Gewächshaus oder Frühbeet und der Saatgutherstellung war alles dabei.

Was habe ich mitgenommen?

Außer dass Pflanzen unterschiedlichste Ansprüche an Wasser, Temperatur oder die Bodenqualität haben, sollte man sein Saatgut einfach gut beobachten und sich eigene Notizen machen - ein Gartentagebuch sozusagen.

Viele wichtige Informationen kann man ohnehin den gekauften Saatguttüten entnehmen wie Keimtemperatur, Aussaattermine, Saattiefe, Pflanzabstände oder Erntetermine. Trotzdem muss man seine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen machen. Schaut man mal, welches Unkraut bei einem wächst, erhält man wichtige Informationen über die Bodenqualität.

Durch den gezielten Einsatz von natürlichen Düngern kann man daher die kostengünstige Produktion von Obst und Gemüse verbessern, denn der „Magen“ der Pflanzen verwertet nun einmal Stoffe aus dem Boden.

Wenn man die Pflanzen gut gepflegt, den Boden gehackt und von Unkraut befreit hat, ist es dann endlich soweit und die Ernte kann beginnen. Jetzt muss man wissen, was man damit anfangen möchte, denn viel Zeit bleibt einem nicht, da schneller oder langsamer das Verderben einsetzt.

Sofort verzehren, einkochen, einfrieren, einlagern, trocknen ... der Möglichkeiten gibt es viele, aber auch da muss man, um Nachhaltigkeit zu erreichen, wissen, wie man es richtig macht.

Und auch jetzt ist der Gärtner noch nicht fertig. Wenn man den Boden im Frühjahr und Sommer über gebraucht hat, muss man ihm auch etwas Gutes tun indem zum Beispiel Kompost eingearbeitet.

Über den Winter kann man ja in seinem Gartentagebuch blättern und schauen, welche Nachbarn sich Tomaten, Kohl oder andere Pflanzen im nächsten Jahr aussuchen dürfen, denn wie beim Menschen, kann eben nicht jeder mit jedem.

Fest steht, dass alte Obst- und Gemüsesorten wieder voll im Trend voll im Trend sind.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

 

Holger Hintz Vortrag im Petrikloster Merseburg


 

SuperSonntag - Naumburg lokal

18. Mai 2015

Domänenmarkt auf der Neuenburg

Das ganze Wochenende Markttrubel und beste Unterhaltung
 
 

Foto: Veranstalter
 
 
 

Thüringer Allgemeine

05. Mai 2014

Frühlingsmarkt erlebt erste Auflage in Buttstädt

 

Besucher aus dem Landkreis Sömmerda erlebten den ersten Frühlingsmarkt in Buttstädt und bestaunten das Angebot zahlreicher Händler.

Foto: Michael Gröschner, TA

 

Leipziger Volkszeitung - Stadtleben

22. Juni 2012

 

 

Bundesministerin Ilse Aigner an unserem Stand

bei der Zentralen Bundesveranstaltung zum Tag der Regionen in Staßfurt am 10. Oktober 2010.

 

 

Foto: H. Wegener, Büro H. Brehmer MdB

 

Volkstimme vom 04.06.2010

 

Erster Staßfurter Bauernmarkt am Salzlandcenter

Kunden genießen regionale Produkte

Von Daniel Wrüske

Beim ersten Staßfurter Bauernmarkt boten zehn Händler ihre Waren an. Viele Kunden besuchten den Markt am Salzlandcenter, der auf regionale Produkte setzte.

Staßfurt. Bunt schimmernde, liebevoll verpackte kleine Gläschen übersäen den Tisch am Verkaufsstand von Katrin und Holger Hintz auf dem Staßfurter Bauernmarkt. In allen Farben schimmern Kräuter- und Blütensalze, Fruchtaufstrichsorten und Gewürzsoßen, Blütenzucker, Sirup oder Schnäpse. " Alles aus eigener Herstellung ", sagt Holger Hintz. Der studierte Landwirt und seine Schwester haben ihr Herz an die Welt der Kräuter und Blumen verloren, ziehen daraus ihre Kreativität und bieten so allerhand Genussvolles. " Die Waage ? Bäuerliche Sinnlichkeit " heißt ihr kleines Zwei-Mann-Unternehmen. Der Name ist Programm. " Es geht um verlockende Düfte und edlen Geschmack ", sagt Holger Hintz und berichtet von seinem Garten in Dieskau / Kabelsketal in der Nähe von Halle.

Mit allen Sinnen genießen

Hier wachsen allerhand Blumen und Kräuter. Ganz nach Großmutters Rezept werden Rosen- oder Lavendelblüten, Beeren, Äpfel, Pflaumen und Co verarbeitet.

Die Rezepte für ihre Gaumen- und Sinnesfreuden finden Holger und Katrin Hintz zuerst bei ihren Ahnen. Von diesen Gedanken lassen sie sich inspirieren. " Vieles entsteht aber auch beim Probieren. Oft fallen mir beim Kochen die besten neuen Rezepte ein ", sagt der Landwirt. Die Leidenschaft, mit den Kostbarkeiten und Köstlichkeiten der Natur zu experimentieren, hegt das Geschwisterpaar von Kindheit an. In Bernburg aufgewachsen, verkauften beide schon als Schüler Tomaten vor der Kaufhalle. Der Weg zum heutigen Beruf war geebnet. Den betreiben Holger und Katrin Hintz nicht nur leidenschaftlich, sondern auch mit aller Ernsthaftigkeit. " Durch die Verwendung ausgewählter Kräuter und bester Früchte der Saison haben unsere Waren das volle Aroma der Natur. " Verarbeitet werden nur kleinste Mengen in Handarbeit. " Durch diesen direkten Kontakt mit unserem Produkt können wir die Früchte sehr schonend erhitzen ". Chemische Farbstoffe oder Aromastoffe sind tabu. Die Hintz-Geschwister sind dafür aber überzeugt : Das schmeckt man ! Ergänzt wird ihr Angebot mit Vorträgen über die Gartenwelt, Kräuter, Obst und über gesundes Essen.

In Staßfurt ist " Die Waage " nicht mehr unbekannt. Der jährlich stattfindende Tag der Regionen oder das Bundestreffen der Regionalbewegung boten Holger und Katrin Hintz gute Gelegenheiten, sich zu präsentieren. Oder der Bauernmarkt am Wochenende am Salzlandcenter. Hier schauten sich auch Roswitha Ingler und Monika Wiemann aus Staßfurt um und waren begeistert. " Man findet viel Ausgefallenes. Dinge, die einem so auf dem Wochenmarkt sonst nicht begegnen ", sagt Roswitha Ingler.

Markt soll in Staßfurt zur Tradition werden

Darum geht es auch den Veranstaltern. Burkhard Nimmich und das Team des Salzlandcenters haben den Bauernmarkt zum ersten Mal auf die Beine gestellt und knüpfen damit an eine Veranstaltung des Staßfurter Männerchores an. Zehn Händler boten am Sonnabend ihre Waren an : Fleisch, Fisch, Backwaren, Obst, Gemüse, Blumen. " Mit dem Bauernmarkt wollen wir den Blick auf die regionalen Märkte lenken ", sagt Burkhard Nimmich. Dabei stünden die direkte Verarbeitung oder Herstellung von Produkten im Mittelpunkt.

Geht es nach den Ideengebern, soll der Bauernmarkt zur regelmäßigen Institution für Staßfurt werden. Ein nächster Termin steht bereits. Am 4. September ist es wieder soweit. Dann lassen es sich sicherlich auch Katrin und Holger Hintz nicht nehmen, die Besucher wieder in die sinnliche Welt der Kräuter und Blumen zu entführen.

  

 

Mitteldeutsche Zeitung vom 12.10.2009 zur Abschlußveranstaltung des Tages der Regionen des Landes Sachsen-Anhalt in Merseburg:

Ein ,,Rabennest" mit Leckereien

Auf dem Kleinen Markt am Dom fand der Tag der Regionen seinen Abschluss.

VON DIANA DÜNSCHEL

 

MERSEBURG/MZ - ,,Merseburg zauberhaft genießen" lautete gestern das Motto des Kleinen Marktes auf dem Domplatz. Wie das gehen kann, stellte Mitorganisator Holger Hintz aus der Saalekreis-Gemeinde Kabelsketal vor, der eigene Proukte unter dem Namen ,,Die Waage - Bäuerliche Sinnlichkeiten" vertreibt. Er präsentierte eine Premie, einen voll gepackten Beutel mit der Aufschrift ,,Merseburger Rabennest". Kräutersalz, Kombucha, Bierlikör und Wachteleier und anderes mehr wären doch ideale Mitbringsel oder leckere Souvenirs für Touristen, so die Idee, die dahinter seckt.

Den ersten Beutel erhielt Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU). Er kam anstelle der erkrankten Landwirtschaftsministerin Petra Wernicke (CDU) nach Merseburg, weil die Veranstaltung gleichzeitig Abschluss des Tages der Regionen im Land war. Das bundesweite Aktionsbündnis stand dieses Jahr unter dem Motto ,,Klimaschutz durch kurze Wege". ,,Es ist wichtig, sich auf regionale Produkte zu besinnen, sie wieder in den Vordergrund zu stellen", so der Minister. Kurze Wege sicherten Qualität und schonten die Umwelt. Saalekreis-Landrat Frank Bannert (CDU) stimmte ihm zu: ,,Hiesige Erzeuger müssen ihre Chance bekommen."

  

 

Mitteldeutsche Zeitung vom 10.11.2008 zum Bauernmarkt im Bio-Gut Stichelsdorf:

 

Volksstimme, Halberstädter Tageblatt vom 10.06.2008:

 

Tag des offenen Hofes

 

Rosen-Salz avanciert vom Geheimtipp zur Rarität

Von Dennis Lotzmann

 

Rodersdorf. Zufriedene Gesichter bei Kathrin Schubinsky und Jens Goertz vom Ziegenhof in Rodersdorf: Ihr mittlerweile sechster Hoftag, mit dem sie sich am Wochenende am traditionellen bundesweiten Tag des offenen Hofes beteiligt haben, war ein voller Erfolg. ,,Über den Tag verteilt, haben wir schätzungsweise 400 bis 500 Gäste begrüßen können", zog Goertz eine rundum zufriedene Bilanz. Da es gewissermaßen ständig ein Kommen und Gehen gegeben habe, sei auch Gelegenheit gewesen, mit einigen Besuchern etwas intensiver ins Gespräch zu kommen, um sie in die Geheimnisse rund um die Ziegen und deren Fleisch einzuführen, so der 44-Jährige, der Ziegenhof-Betreiberin Schubinski unterstützt.

,,Unsere Besucher über die Ziegen zu informieren, ist unser erklärtes Ziel", so Experte Goertz. Neben Vertretern des Bauernverbandes hatten sie sich dafür noch weitere Unterstützung herangeholt. Gemeinsam mit Agraringenieur Holger Hintz probierte sich Goertz als Freiluftkoch aus. Dabei konnten sich die Besucher die geschmacklichen Nuancen verschiedener Gewürze buchstäblich auf der Zunge zergehen lassen.

Zum wahren Geheimtipp avancierte dabei das so genannte Rosen-Salz, das Holger Hintz und dessen Schwester Katrin neben verschiedenen anderen Gewürzen und Mixturen anboten. Die beiden Unternehmer aus der Nähe von Halle offerierten ihre ,,Bäuerlichen Sinnlichkeiten" und fanden damit großen Zuspruch. Neben allerlei Kräutern und Gewürzen hatten sie auch Marmelade, Gelee sowie Würzsoßen aus eigener Fertigung im Angebot. Und: Jenes Rosen-Salz war am Nachmittag bereits restlos ausverkauft.

Unter die Kundschaft der Geschwister Hintz mischten sich auch Doris und Klaus Galisch aus Halberstadt. ,,Wir stammen ursprünglich aus Rodersdorf und haben bis 1992 hier gelebt. Die Hoftage nutzen wir nicht nur, um uns mit frischer Ware direkt vom Bauern einzudecken, sondern auch, um mit der alten Heimat in Kontakt zu bleiben", so Doris Galisch. Heute habe sie obendrein einige Anregungen für ihre eigene Küche bekommen.

 

 

Eselstaufe 04.03.2007 in Rodersdorf (Quelle: TV-Ditfurt):

 

Mitteldeutsche Zeitung vom 17.07.2006 zum Sachsen-Anhalt-Tag in Halle:

 

SonntagsNachrichten am 20.06.2004 über unseren Kochkurs:

Brotbacken ist ,,in" 

Weizen einst Korn der Könige, Roggen Getreide fürs Volk  

HALLE (mas). Kerniger Roggen, süßlicher Dinkel, nahrhafter Hafer - Brot zu Hause zu backen, Ist "In". Brotbackmischungen gibt es heute in jedem Supermarkt, Brotbackautomaten in vielen Haushalten.

Gut besucht ist prompt auch die Kreisvolkshochschulveranstaltung „Unser tägliches Brot" in der Alten Käserei in der Körnerstraße. Irische Buttermilch-Brötchen werden geknetet, gebacken, geleckert. Als delikate Beilage liefert Holger Hintz Interessantes rund um Korn und Brot. Der Agrarwissenschaftler gibt Tipps: Das Brot vor dem Backen einschneiden, damit es nicht reißt und mit Ei oder Wasser bestreichen, damit es eine schöne Kruste bekommt. Den Backofen ordentlich vorheizen und beim Backen runterregeln. Weniger komfortable Öfen lassen sich durch hitzebeständige Ziegelsteine aufwerten. „Wenn ein Brot fertig ist, muss es hohl klingen", sagt Hintz und klopft auf ein Roggenbrot, das er mitgebracht hat. Es klingt hohl. Damit Roggenbrot gut gelinge, brauche der Teig genügend Säure. „Joghurt, Buttermilch oder Kefir sind besonders geeignet." Dann gehe das Brot schön auf.

„Hunderte verschiedene Brotsorten gibt es heute in Deutschland", sagt Hintz. Pro Jahr im Schnitt 97 Kilogramm Brot esse jeder Bundesbürger. Dabei sei erst 1844 Deutschlands erste Großbäckerei entstanden. „Bis zum 30-jährigen Krieg war Brot Herrenessen und Festtagskost. Das Volk aß Getreidebrei", so Hintz. Die Ägypter seien die ersten gewesen, die sich auf das Brotbacken verstanden und im antiken Rom habe es Bäckerfachschulen und spezielle Bäcker etwa für Soldatenbrot und Schiffszwieback gegeben.

Hintz erklärt den langen Weg zum Brot. Mit dem Korn fängt er an; dem Weizen, einst das Getreide der Könige, dem Roggen, einst Zutat für Arme-Leute-Brot, dem an Mineralstoffen reichen Dinkel (Spelzweizen), der Gerste, die wegen ihres Folsäuregehalts wertvoll sei. Je nachdem, wie das jeweilige Getreidekorn verarbeitet werde, entstünden verschiedene Mehltypen - vom billigen Weizenmehl (Typ 405) bis zum hochwertigen dunklen Roggenbackschrot (1800). Wer Brotbackmischungen kaufe, solle vor allem auf natürliche Inhaltsstoffe achten.

Brot enthält wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium sowie die Spurenelemente Eisen, Zink und Mangan. Hinzu kommen Vitamine, insbesondere Vitamin B. Doch der derzeitige Pro-Kopf-Verbrauch an Brot reicht nach Ansicht der Deutsche Gesellschaft für Ernährung nicht aus, um Ernährungsdefizite auszugleichen. Bei einem auf 306 Gramm gesteigerten Tagesbrotverzehr, so das Bonner Backmittelinstitut, könnten 45 Prozent des täglichen Eiweiß- und Kohlenhydratbedarfs abgedeckt werden, ohne die Gefahr von Übergewicht oder Mangelerscheinungen.